Foto: neues Kreuz in der Pfarrkirche Fußach

 

Willkommen

Das Jahr 2022.

Die ersten Schritte sind getan.

Wir haben es begrüßt mit dem neuen Kreuz an der Altarwand, mit der Erinnerung an die lange Geschichte der Christengemeinden.

Anfangs war es der Schandpfahl, den sie nicht angesehen haben.

Erst durch das Konzil von Ephesus im Jahr 431 ist das Kreuz als offizielles christliches Zeichen eingeführt worden.

Bis ins 10. Jahrhundert haben sie Jesus als den lebendigen Sieger und König am Kreuz gezeigt.

Im Hochmittelalter hängt der gefolterte, gemarterte Körper am Kreuz, der leidende, getötete Jesus – durch viele Jahrhunderte, bis heute.

Paulus schreibt an die Christengemeinde in Korinth:

Denn ich habe euch vor allen Dingen weitergegeben, was auch ich empfangen habe:

dass Christus gestorben ist für unsere Sünden gemäß der Schriften,

dass er begraben wurde, dass er am dritten Tage auferweckt worden ist gemäß der Schriften. 1 Kor 15,1-4.

Der Auferstandene ist der Gekreuzigte.

Dieses Ärgernis, diese Torheit sichtbar machen, darstellen im Kreuz.

Dieses Geheimnis im Zentrum behutsam bewahren.

Wir versuchen es in unseren einfachen Möglichkeiten.

Herzlich willkommen.                                   

Sepp Franz, Pfr.

 


Wir brauchen eine NEUE Kirche

Die Berichte über die offengelegten Missbrauchsfälle und den Umgang der Verantwortlichen damit in der römisch katholischen Kirche zeigen in einem immer größeren Ausmaß die Schrecklichkeiten, die Kindern, Jugendlichen, Frauen und Männern von Priestern und Vorgesetzten angetan wurden. 

Dieses zerstörende, menschenverachtende und unwürdige Denken und Verhalten der Täter und Mitwisser*innen hat so viele Leben kaputt gemacht. Es verunglimpft und beschädigt den Ruf der Kirche und es macht sie für unzählige Menschen zu einer Institution, die jede Glaubwürdigkeit verloren hat.

 

Wir wollen in einer Christengemeinde leben, die dem Grundauftrag Jesu nachkommt: Füreinander da sein, Räume schaffen, in denen wir gemeinsam unser Leben feiern können, in Freude und Leid.

Unser neues Kreuz erinnert auch daran.

»Der Mensch also, der eine und ganze Mensch,

mit Leib und Seele, Herz und Gewissen, Vernunft und Willen

steht im Mittelpunkt … «   2 Vat ‚gaudium et spes‘ 3 

So hat es das 2. Vatikanische Konzil festgelegt. 

Wir brauchen zeitgemäße Strukturen, die dem Leben und Glauben der Menschen gerecht werden - auch in unseren Pfarrgemeinden.

Wir möchten uns darum bemühen und werden die Türen weiterhin für alle offenhalten, die in unserer Kirche ein- und ausgehen mögen.

Alle sind von Herzen willkommen! 

Pfarrgemeinderat und Pastoralteam

 

P.s.: Zur Info: Auf der Website der Propstei St. Gerold wird auch dazu Stellung genommen (Link Propstei St. Gerold) und wahrscheinlich auf vielen anderen mehr ...

 


Einweihung des neuen Kreuzes am 6. Jänner 2022

Unser neues Kreuz

Mehrere hundert Fingerabdrücke aus Silberlehm sind in den Oktober- und Novemberwochen auf unser neues Kreuz gelegt worden, so viele haben sich an der Idee des gemeinschaftlichen Erschaffens erfreut. Lena Grabher hat das Kreuz in ihrem Atelier in Wien fertiggestellt und vergoldet.

Am 6. Jänner haben wir das neue Kreuz an die Wand hinter dem Altar gehängt und es feierlich eingeweiht.

Wir freuen uns über die große Beteiligung und bedanken uns auch ganz herzlich für jeden einzelnen finanziellen Beitrag.

Wer gerne noch etwas dazu geben mag, kann dies persönlich in der Kirche oder im Pastoralhaus tun oder unter IBAN AT71 3743 1000 0481 0107 eine Einzahlung tätigen.

Das Pastoralteam

 

Die Idee von einem neuen Kreuz im Altarraum ist gleich nach dem Neubau der Kirche spruchreif geworden. Bald aber sind andere Projekte in den Vordergrund gerückt: Anbau, Orgel, Glocken, Friedhof, Pastoralhaus etc. 

So haben wir ab und an das von Hubert Krebs eigens für die neue Kirche angefertigte Kreuz aufgehängt oder durch lange Zeit das große Kreuz, das wir am Karfreitag durch die Kirche tragen.

In vierzig Jahren hat sich so vieles geändert, in der Gesellschaft, auch in der Kirche. Die Pandemie lehrt uns, wie sehr Kinder, Jugendliche, Frauen, Männer und nicht zuletzt alte Leute unter dem Mangel an Gemeinschaft leiden. Die Nähe zu anderen - ein entscheidender Faktor für Lebensqualität. Auf dieser Empfindung 

liegt auch die Nähe zum Kreuz - eine wesentliche Säule unseres Glaubens. 

 

Nun haben über 600 Christinnen und Christen ihren Fingerabdruck auf das neue Kreuz gebracht, mit ihren Kindern, auch den ganz kleinen. »Ich gehöre doch zu IHM, meine Frau, mein Mann, meine Kinder«. Eindrücklicher könnten Menschen ihrem Inneren wohl kaum Ausdruck geben. Sie stehen für uns alle, für jene, die den Ritualen ganz nahe sind, und für jene, denen die Nähe fehlt. Unser neues Kreuz hat zutiefst mit dem Wachstum unserer Christengemeinde zu tun. 

Auch ich bin dafür sehr dankbar, jenen, die ihren Fingerabdruck gegeben haben und auch allen, die sich daran finanziell beteiligen. 

Sepp Franz




aktuelle Situation

 

Neue Gottesdienstzeiten 

Die schon länger geplante Änderung unserer Gottesdienstzeiten setzten wir seit einiger Zeit um. So laden wir nur noch zu einem Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr ein.

Wir wissen, dass das für die 8-Uhr-Gottesdienstgemeinde eine große Umstellung bedeutet und bitten um Verständnis dafür.

Wir freuen uns, wenn Sie weiterhin mit uns feiern mögen.

  

Eine Kontaktaufnahme ist zu den Bürozeiten telefonisch unter der Nummer +43 5578 75706 oder jederzeit per E-Mail info@pfarrefussach.at gerne möglich.