Willkommen

Es ist April geworden. Die Bäume knospen. Obstbauern sorgen sich um ihre Blüten.

Das Nein aus dem Vatikan zur Segnung schwuler und lesbischer Paare schlägt große Wellen, auch in unserer Diözese. Segen ist ja wohl kein Besitz der Kirche, sondern Geschenk, behutsam zu verantworten. »Paare in Liebesbeziehungen, die in Treue und wechselseitiger Wertschätzung leben, zu einer Negierung ihrer Sexualität als Paar zu zwingen, entspricht nicht unserem Menschen- und Gottesbild«, betont Birgit Mock, die familienpolitische Sprecherin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken [ZdK].

Dem schließe ich mich von Herzen an und mit mir unser Pfarrgemeinderat sowie alle, die in unserer Christengemeinde Verantwortung tragen.

Wir haben die Tage der Hohen Woche gefeiert. Die neue Osterkerze steht in der Kirche und kündet vom Licht. Anfangs haben die jungen Christengemeinden das Unbeschreibliche benannt mit ‚auferwecken‘, ‚auferstehen‘, ‚erscheinen‘.

Nelly Sachs hat gesagt:

Presst, o presst an der Zerstörung Tag an die Erde das lauschende Ohr,

und ihr werdet hören,

durch den Schlaf hindurch werdet ihr hören,

wie im Tode das Leben beginnt.             

Auch wenn nach wie vor Corona den Alltag bestimmt, mit dem Bruchstückhaften, das uns damit geblieben ist, haben wir doch in der Fülle dieser Tage dankbar feiern können. Die Freude über den Frühling zieht sich durch die Zeit.

Sepp Franz

 


Sonntag, 18. April 2021

Über 90.000 Menschen sind in Vorarlberg schon gegen das Coronavirus geimpft.

Im Wildpark Feldkirch wird bei den Wildschweinen die Spendenkassa gestohlen.

Und: Frostige Nächte setzen den Obstbäumen zu.

Am letzten Sonntag haben wir in der Apostelgeschichte gelesen:

Die ganze Gemeinde war ein Herz und eine Seele. Apg 4,32

Die Kraft der neuen Gemeinden, der Anfang, die Faszination.

Das hat sich im Laufe der Jahrhunderte verändert.

Die Kernbotschaft ist geblieben:

Gott aber hat ihn von den Toten auferweckt;

dessen sind wir Zeugen. Apg 3,15

 

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Einladung zum Mahl der Liebe

Am Gründonnerstag Nachmittag hat Claudia Grave bei der Martinskirche in Dornbirn im Rahmen ihres Hungerstreiks für die Kinder in Kara Tepe zu einem Tanzgebet eingeladen.

Claudia hat bei uns mit ihren Kolleginnen letztes Jahr in unserer Kirche getanzt und ich erinnerte mich an das Bild, wie sie eingerollt auf dem kleinen Gabenbereitungstisch gelegen ist. 

Dort, wo bei uns Brot und  Wein hingestellt werden, die Gaben, die uns durch die Erinnerung an Jesus »zum Mahl der Liebe« werden sollen.

Schöner kann man das wohl nicht zeigen - dass die (Christus) Liebe in dir und mir und uns allen geteilt sein will.

 

Dankbar für ihr mutiges Aufstehen für die Menschlichkeit und gegen das Unrecht, besonders an Kindern - ihren Appell an die Verantwortlichen, Mitgefühl in die Tat umzusetzen, geben wir diese Botschaft  gerne weiter und hoffen, dass die Herzenswärme und Hilfsbereitschaft so vieler Leid beenden und Gutes bewirken kann.

Elisabeth Schwendinger



aktuelle Situation

Wir feiern am Sonntag Gottesdienst um 8 und um 10 Uhr. Wir tun es in der gebotenen Vorsicht und Rücksicht.

  

Informatives kann in den kommenden Wochen nachgelesen werden: Auf der Infotafel im Haupteingang der Kirche, im Gemeindeblatt und auch auf unserer Homepage pfarrefussach.at.

 

Die Gabenkörbchen für das heutige Kirchenopfer sind bei den Ausgängen aufgestellt.

 

Eine Kontaktaufnahme ist zu den Bürozeiten telefonisch unter der Nummer +43 5578 75706 oder jederzeit per E-Mail info@pfarrefussach.at gerne möglich.