Foto: PS 91 mit Haube


Willkommen

Die Weihnachtszeit ist vorbei. Die Bischofskonferenz hat sich der Forderung nach einer Verlängerung des Lockdowns vorerst bis zu den Semesterferien (ab 7. Februar) angeschlossen und die Aussetzung der öffentlichen Gottesdienste bestätigt.

Frauen und Männer auch in unserer Christengemeinde leiden darunter sehr. Und wenn wir hören, dass in manchen Kirchen trotz der Anordnung der Bischofskonferenz doch Gottesdienst gefeiert wird, irritiert das und tut besonders weh. Dann müssen wir uns selber natürlich fragen: Warum feiern wir nicht in unserer Gemeinschaft? Dazu neben anderen drei Gründe:

     1.    Weil Solidarität zum Fundament unseres Christseins gehört.

     2.    Weil wir jene mittragen und nach Kräften unterstützen, die in den Krankenhäusern beschäftigt sind, die sich darum mühen, dass unser Gesundheitssystem leistungsfähig bleibt.

     3.    Weil Gottesdienst zum Selbstdienst wird, wenn er über die Gesundheit des Menschen gestellt wird.

So stehen wir nun am Anfang dieses Jahres mit leeren Händen, mit der Sorge, dass mit Abstand halten, FFP2-Masken, mit Kontakte meiden auch manches unwiederbringlich verloren geht. Aber wir wissen: Leere Hände sind der Schlüssel zur Gnade.

Wir möchten auf unserer Homepage die Entwicklungen dieser Tage ins Wort bringen, die Musik als das »Metamedium« soll mitklingen und auch die Grundwerte, auf denen wir unsere Gemeinschaften gründen, dürfen nicht fehlen.

So gilt Ihnen allen ein herzliches Willkommen.

Sepp Franz

 


Sonntag, 17. Jänner 2021

Die Sonntage im Jahreskreis – der Alltag im Kirchenjahr.

Heuer ist es ein eigentümlicher Alltag.

Corona ängstigt und fordert heraus. Schon zu vielen ist inzwischen die konkrete Erfahrung mit Covid-19 ins Haus gekommen. Sie wissen, wie hilflos bisweilen alle werden, die pflegen, die am Krankenbett stehen.

Leidenschaftliche Gegner jeder Einflussnahme von Politik oder Medizin formulieren Verschwörungstheorien, in denen oft das »mir reicht’s jetzt« steckt.

Die Schulen landauf, landab, die Wirtschaft, die Gastronomie, der Tourismus, die Gottesdienste … alles lässt der Freude über den Zauber des Schnees in diesen Tagen nur eingeschränkt Raum.

So wird der Alltag beschwerlich.

 

Sámuel

Die Geschichten für die Kinder vor dem Schlafengehen: Es gibt sie immer noch, von Müttern und Vätern vorgelesen oder erzählt, von den Kleinen mit Sehnsucht erwartet. Die Berufungsgeschichte des Sámuel im Tempel des HERRN ist in die Nacht des Kleinen gelegt. Dreimal wird er im Schlaf gerufen: Sámuel! Und er antwortet: Hier bin ich. Er läuft zu Eli. Der aber schickt ihn wieder ins Bett. Erst beim vierten Mal sagt Sámuel dann:

Rede, dein Diener hört. 1 Sam 3,10

mehr lesen ...

 

 

Overcome - Of Cabbages and Kings

(falls zur Auswahl: Listen in browser, ansonsten einfach den weißen Pfeil anklicken)


Erscheinung des Herrn. Epiphanie. Dreikönig.

So wird das Fest am 6. Jänner genannt. Bei uns ist es durch Jahrzehnte auch verbunden mit der Sternsingeraktion. Sie wiederum erinnert an die Huldigung der Sterndeuter, wie es erzählt wird im Matthäusevangelium.

mehr lesen ...

Wenn Sie die Anliegen der Dreikönigsaktion unterstützen mögen, können Sie dies gerne mit einer Spende auf dieses Konto tun.

IBAN AT74 1633 0001 3321 0571 

BIC: BTVAAT22 

Verwendungszweck: CMB 8169  



aktuelle Situation

3. harter Lockdown.

Nun ist er verlängert worden bis zum 7. Februar. 

Es ist für uns einsichtig, dass wir als Christengemeinde nicht öffentliche Gottesdienste feiern dürfen. Der Schutz für Leib und gesundes Leben geht vor.

 

Die Kirche ist aber tagsüber immer offen.

 

Auf der Infotafel im Haupteingang der Kirche, im Gemeindeblatt und auf unserer Homepage werden wir in den kommenden Wochen Wichtiges veröffentlichen.

 

Selbstverständlich ist in dieser Zeit auch das Pfarrbüro geöffnet.

 

Eine Kontaktaufnahme ist zu den Bürozeiten telefonisch unter der Nummer +43 5578 75706 oder jederzeit per E-Mail info@pfarrefussach.at gerne möglich.

 











Foto vom dritten Adventssonntag

Der Innsbrucker Bischof Glettler berichtet von seinem Besuch auf Lesbos, wo sich immer noch 9000 Menschen in Zeltlagern befinden, und erzählt: »Das Elend schreit zum Himmel - tausende Menschen stecken in einer aussichtslosen Hölle ...«

 

Mit der Aktion »Zelte für die Menschlichkeit« am dritten Adventsonntag wollen Frauen und Männer der Gemeinschaft der Frohbotschaft auch in unseren Christengemeinden daran erinnern, dass in den griechischen Auffanglagern die geflüchteten Menschen in ihren Zelten nun dem Winter mit Kälte und Regen ausgesetzt sind. 

 

Hier drei Links zu weiteren Informationen:

 

https://www.derwandel.at/wir-helfen-lesbos/

 

Bischof Glettler bei Flüchtlingen auf Lesbos

 

Kirchliche Stimmen zum Tag der Menschenrechte