Willkommen

Es ist Juli geworden.

Das Nein aus dem Vatikan zur Segnung schwuler und lesbischer Paare schlägt große Wellen, auch in unserer Diözese. Segen ist ja wohl kein Besitz der Kirche, sondern Geschenk, behutsam zu verantworten. »Paare in Liebesbeziehungen, die in Treue und wechselseitiger Wertschätzung leben, zu einer Negierung ihrer Sexualität als Paar zu zwingen, entspricht nicht unserem Menschen- und Gottesbild«, betont Birgit Mock, die familienpolitische Sprecherin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken [ZdK].

Dem schließe ich mich von Herzen an und mit mir unser Pfarrgemeinderat sowie alle, die in unserer Christengemeinde Verantwortung tragen.

Wir haben die Tage der Hohen Woche gefeiert. Die neue Osterkerze steht in der Kirche und kündet vom Licht. Anfangs haben die jungen Christengemeinden das Unbeschreibliche benannt mit ‚auferwecken‘, ‚auferstehen‘, ‚erscheinen‘.

Nelly Sachs hat gesagt:

Presst, o presst an der Zerstörung Tag an die Erde das lauschende Ohr,

und ihr werdet hören,

durch den Schlaf hindurch werdet ihr hören,

wie im Tode das Leben beginnt.             

Auch wenn nach wie vor Corona den Alltag bestimmt, mit dem Bruchstückhaften, das uns damit geblieben ist, haben wir doch in der Fülle dieser Tage dankbar feiern können. Die Freude über den Frühling zieht sich durch die Zeit.

Sepp Franz

 


Tanzgebet

Danke, für Freundinnen und Freunde,

für meine Familie,

für die Schule und unser gutes Leben,

für unsere Tiere und alle, die mich unterstützen. Danke, für das Dach über dem Kopf und

das Musizieren, den Fußball und den Sport.

Danke, für unsere schöne Welt,

für die Gesundheit

und alle Hilfe, wenn es uns nicht so gut geht wie heut.

Wir sind traurig über das Leiden der Tiere,

das Roden der Wälder und die Verschmutzung der Meere.

Wir wünschen uns, dass die Gewalt an Kindern ein Ende nimmt und die Ausbeutung der Armen nicht mehr sein darf.

Wir wünschen uns das Ende von Corona und dass wir wieder alle gemeinsam feiern können.

Wir bitten um Frieden für unsere Welt und dass es keinen Hunger mehr gibt;

dass wir Menschen immer mehr miteinander teilen,

dass Gerechtigkeit und Gleichberechtigung selbstverständlich werden.

Wir wünschen uns gegenseitigen Respekt und die Achtung davor,

wie Menschen einander lieben.

 

 

Dieses Gebet der Firmlinge entstand in einem Workshop mit Claudia Grava. Die Gesten der Mädchen und Buben dazu hat sie mit ihnen in einem Tanzgebet in den drei Firmgottesdiensten dargestellt.



aktuelle Situation

Neue Gottesdienstzeiten ab Ferienbeginn

Die aktuelle Situation erfordert die schon länger geplante Änderung unserer Gottesdienstzeiten. So werden wir ab Ferienbeginn nur noch zu einem Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr einladen können. Wir wissen, dass es für die 8-Uhr-Gottesdienstgemeinde eine große Umstellung bedeutet und bitten um Verständnis dafür.

Wir freuen uns, wenn sie weiterhin mit uns feiern mögen.

 

 

Eine Kontaktaufnahme ist zu den Bürozeiten telefonisch unter der Nummer +43 5578 75706 oder jederzeit per E-Mail info@pfarrefussach.at gerne möglich.