Foto: Taufe in der Pfarrkirche Fußach


taufe


Der Name des Herrn Jesus

An die 30 bis 50 Kinder taufen wir jedes Jahr in unserer Kirche. Dabei treten auch alle Angehörigen des Kindes in den ‚heiligen Raum‘ des ersten Sakramentes der Kirche. Das Kind, umsorgt von der staunenden Dankbarkeit seiner Mutter, seines Vaters, wird mit der Identität der Kirche verbunden, auf den Namen Jesu Christi getauft. In der Apostelgeschichte ist es vorgezeichnet:

Da sprach Paulus:

Johannes hat mit einer Taufe der Umkehr getauft und zum Volk gesagt, sie sollten an den glauben, der nach ihm komme, das heisst: an Jesus. Als sie das hörten, ließen sie sich auf den Namen des Herrn Jesus taufen. Und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der Heilige Geist über sie. Apg 19,4–6

So werden die Kinder zu Geistträgern, Heilig-Geist-Trägern. In der Gemeinschaft der Kirche dürfen sie sein, teilhaben am Netzwerk der Agape (Charles Taylor).

Paulus schreibt es den Römern:

Wisst ihr denn nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? Wir wurden also mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt worden ist, auch wir in der Wirklichkeit eines neuen Lebens unseren Weg gehen. Wenn wir nämlich mit dem Abbild seines Todes aufs Engste verbunden sind, dann werden wir es gewiss auch mit dem seiner Auferstehung sein. Röm 6,3–5

Unsere Kinder werden Jesus Christus anvertraut, seinem Leben, seinem Tod und seiner Auferstehung.

Sepp Franz

 


Anmeldung im Pfarrbüro

Damit alles auch seine ‚formale Ordnung‘ hat, werden die Personalien des zu taufenden Kindes im Pfarrbüro aufgenommen.

Geburtsurkunde des Kindes, Taufbestätigung der Erziehungsberechtigen (ausgestellt vom Pfarramt der jeweiligen Taufe) und eventuell auch eine Taufscheinergänzung von Patin, Pate bitte mitbringen. 

Kontakt: +43 5578 75706

              info@pfarrefussach.at

 



Tauffeier

Ein Kind wird getauft, oder zwei oder mehr. Wir begrenzen die Zahl üblicherweise auf maximal vier Kinder, damit die persönliche Atmosphäre erhalten bleibt. Grundsätzlich ist es ein Ritual der Zärtlichkeit, der Behutsamkeit.

In zwei großen Schritten durchwandern wir die Tauffeier:

Im Raum der Begegnung ist der Dank für unser Kind angesiedelt und auch unsere Verantwortung.

Im Raum der Vertiefung vertrauen wir das Kind Jesus an, seiner Hand, seiner Auferstehung.