Foto: Kuppel der Kirche am Berg der Seligpreisungen

 

4. Fastensonntag


Schrifttexte

aus dem Brief an die Epheser                                                                   2,4–10

4 Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat uns in seiner großen Liebe, die er uns entgegenbrachte,

5 mit Christus zusammen lebendig gemacht, obwohl wir tot waren in unseren Verfehlungen – durch Gnade seid ihr gerettet –,

6 und hat uns mit ihm zusammen auferweckt und uns einen Platz in den Himmeln gegeben, in Christus Jesus.

7 So wollte er in den kommenden Zeiten den überwältigenden Reichtum seiner Gnade zeigen durch die Güte, die er uns erweist in Christus Jesus.

8 Denn durch die Gnade seid ihr gerettet aufgrund des Glaubens, und zwar nicht aus euch selbst, nein, Gottes Gabe ist es:

9 nicht durch eigenes Tun, damit niemand sich rühmen kann.

10 Denn sein Gebilde sind wir, geschaffen in Christus Jesus zu einem Leben voller guter Taten, die Gott schon bereitgestellt hat.

Zürcher Bibel

 

 

aus dem Evangelium nach Johannes                                                    3,14–21

14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden,

15 damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.

16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er den einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

17 Denn Gott hat den Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat.

19 Dies aber ist das Gericht: Das Licht ist in die Welt gekommen, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.

20 Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.

21 Wer aber tut, was der Wahrheit entspricht, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott gewirkt sind.

Zürcher Bibel

 

 

 

Sonntag, 14. März 2020

Am 14. März 1879 wird Albert Einstein in Ulm geboren –

der wohl bekannteste Physiker der Neuzeit.

Am 14. März 2018 ist der britische Astrophysiker Stephen Hawking

in Cambridge gestorben.

Der 14. März ist auch der Tag der Kreiszahl p. Der Umfang eines Kreises ist mit der Kreiszahl p zu errechnen: 3,141592653589. Für unsere Schülerinnen und Schüler mehr oder weniger eine Selbstverständlichkeit: U = 2 . r . p

Aus den Fundamenten der Mathematik.

 

Im Brief an die Epheser finden sich die theologischen Fundamente der damaligen Christengemeinden. Der Brief zählt nicht zu den sieben authentischen Briefen des Apostels Paulus, sagen deutschsprachige Exegeten. Er sei von einem Paulusschüler geschrieben worden. Trotzdem hat der Brief an die Epheser das Christentum in seinen Anfängen fast wie der Römerbrief zutiefst beeinflusst.

Denn durch Gnade seid ihr gerettet aufgrund des Glaubens,

und zwar nicht aus euch selbst, nein, Gottes Gabe ist es:

nicht durch eigenes Tun, damit niemand sich rühmen kann. Eph 2,8–9

 

Johannes

So steht es ja auch im Johannesevangelium:

Denn so hat Gott die Welt geliebt,

dass er den einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt,

nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Joh 3,16

Deswegen taufen wir unsere Kinder, bringen sie zur Erstkommunion, zur Firmung.

Damit sie IHM anvertraut sind, dessen Werke in Gott gewirkt sind.

Heute sollen die Mädchen und Buben vorgestellt werden, die am 30. Mai zur Erstkommunion kommen.

Es sind 11 Buben und 6 Mädchen:

Layna Amundsen, Pia Bürger, Bryan Godl,

Theresa Gschließer, Laura Krebs, Arthur Kuster,

Moritz Lackner, Jona Lunardon, Luis Niederer,

Laura Rainer, Caspar Rosenstein, Leon Schneider,

Simon Schwärzler, Celine Steinwender, Linus Sutter,

Jonas Vogel und Raphael Wörle.

Wir können auch heuer die Vorbereitung auf die Erstkommunion nur in sehr eingeschränktem Rahmen machen. Die Religionslehrerin Christine Andres aber kann dankbar auf die Bereitschaft von Müttern und Vätern der Kinder bauen.

Sie alle bestätigen gern diesen Weg ihrer Buben und Mädchen.

Sepp Franz

 

 

Notizen

 

Gertrud Maria Ghesla, geb. Wund, ist nach langer Krankheit am vergangenen Donnerstag zuhause gestorben. 

 

Unsere Sonntagsgottesdienste bleiben – jeweils um 8 und um 10 Uhr.