33. Sonntag im Jahreskreis


Schrifttexte

 

Lesung aus dem Buch Daniel                  12,1–3

1 Und in jener Zeit wird Michael auftreten, der große Fürst, der schützend über den Kindern deines Volks steht. Und es wird eine Zeit der Bedrängnis sein, wie noch keine gewesen ist, seit es Nationen gibt, bis zu jener Zeit. Und in jener Zeit wird dein Volk gerettet werden, jeder, der sich aufgezeichnet findet in dem Buch.

2 Und viele von denen, die im Erdenstaub schlafen, werden erwachen, die einen zu ewigem Leben und die anderen zu Schmach, zu ewigem Abscheu.

3 Die Verständigen aber werden glänzen wie der Glanz der Himmelsfeste, und wie die Sterne diejenigen,

die viele zur Gerechtigkeit geführt haben, für immer und ewig.

Zürcher Bibel

 

 

aus dem Evangelium nach Markus                   13,24–32

Die Zeichen für das Kommen des Menschensohnes

24 Aber in jenen Tagen, nach jener Bedrängnis, wird die Sonne sich verfinstern,

und der Mond seinen Schein nicht geben,

25 und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Mächte im Himmel werden erschüttert werden.

26 Und dann werden sie den Menschensohn auf den Wolken kommen sehen mit grosser Macht und Herrlichkeit.

27 Und dann wird er die Engel aussenden und die Erwählten zusammenführen von den vier Winden her, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

Das nahe Ende

28 Vom Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Sobald sein Zweig saftig geworden ist und Blätter treibt, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist.

29 So sollt ihr auch, wenn ihr dies geschehen seht, wissen, dass er nahe ist und vor der Tür steht.

30 Amen, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bevor dies alles geschieht.

31 Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.

32 Jenen Tag oder jene Stunde kennt niemand, die Engel im Himmel nicht, der Sohn nicht, nur der Vater.

Zürcher Bibel

 

Sonntag, 14. November 2021

 

Daniel

Das Buch Daniel ist das einzige apokalyptische Buch des Alten Testamentes.

Es will offenlegen und erklären, wie der Plan Gottes mit der Welt und seiner Entwicklung in der Geschichte aussieht:

Alle Weltreiche gehen zugrunde. Keines hat Bestand.

Der Gott des Himmels errichtet ein unvergängliches Reich,

in dem alle zusammenkommen, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

Zum ersten Mal ist in diesem Buch Daniel von der Auferstehung von den Toten die Rede.

Von denen, die im Land des Staubes schlafen, werden viele erwachen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zur Schmach. Dan 12,2

Endzeittexte

Immer gegen Ende des Kirchenjahres hören wir Endzeittexte in der Liturgie.

Markus hat die Rede Jesu über die Endzeit als erster aufgeschrieben. Ihm ist die Erwartung des unvergänglichen Reiches noch geläufig. ER wird kommen. Und zwar bald:

Dieses Geschlecht wird nicht vergehen,

bevor dies alles geschieht. Mk 13,30

Später hat sich diese Naherwartung dann in eine Erwartung verfestigt, die nicht mit der Zeit dieser Welt berechnet werden kann.

Caritas – Kirchenopfer

Heute erinnern wir an die CARITAS.

Das Kirchenopfer gehört ihren Zielen bei uns.

Menschen in Not – Flüchtlinge –

Hilfe für Familien und Kinder – Lerncafés –

Hospiz – Menschen mit Behinderung –

Migranten, Asyl –

Menschen mit Suchtproblemen

und das neue Kreuz

Jetzt ist es im Atelier von Lena Grabher in Wien. Sie wird es sorgfältig aufbereiten, brennen, dann vergolden. Über 600 Personen aus unseren Gemeinschaften haben mit ihrem Fingerabdruck gesagt:

   Ich gehöre zu IHM, dem Gekreuzigten.

   Auf IHN bin ich getauft.  

   Sein Kreuz ist meine Hoffnung.

Damit wird es auch unser aller Kreuz: Das der Kleinen, der Älteren, das der Frauen und Männer und der Jugendlichen. In unserer Zeit fällt es ja immer mehr Christinnen und Christen nicht mehr so leicht, im großen Raum der Kirche IHM nahe zu kommen. So haben wir eine ganz versteckte Chance wahrgenommen, solche mangelnde Nähe ein wenig auszugleichen.

Inzwischen sind für das neue Kreuz über € 6.000 gespendet worden. Bis zum Patrozinium werden wir bestimmt die fehlenden gut € 4.000 noch zusammenkriegen. Hinten steht die schöne Schatulle mit dem stillen ‚Danke‘.

 

Sepp Franz

 

Notizen

 

Heute Nachmittag um 14h werden zwei Kinder getauft:

Pius Ropele, Höchst; Luisa Bezler, Mahd 89

 

     In der Nacht von Freitag auf Samstag ist im LKH Rankweil Herbert Fitz von der Kirchstraße 11             gestorben. Den Bestattnisgottesdienst halten wir am kommenden Freitag um 15h – mit anschließender       Urnenbeisetzung.

 

Zu unserem neuen Kreuz. Im Anschluss an diesen Gottesdienst laden wir heute letztmalig dazu ein, an der Gestaltung unseres neuen Kreuzes teilzunehmen. Mädchen und Buben, Frauen und Männer – alle sollen sich darin finden können. Ob sie aus Fußach kommen oder von anderen Gemeinden, ob sie oft oder nur selten in unsere Kirche kommen, wir alle sind auf den Namen Jesu Christi getauft. Die Kostbarkeit eines jeden von uns soll darin auch sichtbar werden. Der Glaube an die verbindende Kraft der Liebe, die in uns allen wohnt, die Hoffnung, auch über unseren Tod darin geborgen zu sein, soll in unserem Kreuz aufscheinen. Jesus hat die Menschen in die Mitte gestellt, sie erfahren lassen, wie wertvoll und kostbar sie sind. Auch daran soll unser neues Kreuz erinnern. Lena Grabher, junge Goldschmiedin und freischaffende Künstlerin aus Lustenau, der unsere Kirche von Kind an vertraut ist, hat den Entwurf für dieses neue Kreuz gemacht. Es soll unser aller Kreuz und unser gemeinsames Werk werden.

Zum Ablauf: Hinten beim Tisch bekommen Sie ein kleines Kügelchen aus feinst gemahlenem Silber und wenn sie einverstanden sind, wird auch ihr Name aufgeschrieben. Dieses Kügelchen kann dann vorsichtig ausgepackt und mit einem beliebigen Finger sanft auf das Edelstahlkreuz gedrückt werden. Mit letztendlich mehreren hundert Fingerabdrücken übersät wird das Kreuz in den nächsten Wochen von Lena Grabher gebrannt werden und das Vergolden bildet dann den Abschluss des Prozesses.

Natürlich kostet dies auch etwas und wir danken all jenen, denen es möglich ist, sich auch finanziell zu beteiligen. Dafür steht die Holzschatulle bereit. Genaueres zum Finanziellen können Sie auf unserer Anzeigetafel nachlesen. Das Kreuz wird umso schöner, je mehr Fingerabdrücke darauf gelegt werden und wir laden wirklich jede und jeden ganz herzlich ein mitzumachen - es gibt noch Platz genug.