22. Sonntag im Jahreskreis


Schrifttexte

 

aus dem Buch Deuteronomium                                 4,1–2.6–8

1 Und nun höre, Israel, die Satzungen und Rechte, die ich euch lehre, damit ihr danach handelt und am Leben bleibt und in das Land kommt und es in Besitz nehmt, das der HERR, der Gott eurer Vorfahren, euch gibt. 

2 Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davon wegnehmen, sondern ihr sollt die Gebote des HERRN, eures Gottes, halten, die ich euch gebe. 

6 So haltet sie und handelt danach! Denn darin zeigt sich den Völkern eure Weisheit und eure Einsicht. Wenn sie all diese Satzungen hören, werden sie sagen: Was für ein weises und einsichtiges Volk ist diese große Nation! 

7 Denn welche große Nation hätte Götter, die ihr so nahe sind wie uns der HERR, unser Gott, so oft wir zu ihm rufen? 

8 Und welche große Nation hätte Satzungen und Rechte, so gerecht wie diese ganze Weisung, die ich euch heute gebe? 

Zürcher Bibel

 

aus dem Evangelium nach Markus                           7,1–8.14–15.21–23 

Zur Frage nach der Reinheit

Da versammelten sich bei ihm die Pharisäer und ein paar Schriftgelehrte, die von Jerusalem kamen. 2 Und sie sehen, wie einige seiner Jünger mit unreinen, das bedeutet mit ungewaschenen Händen ihr Brot essen.

3 Die Pharisäer nämlich und die Juden überhaupt essen nicht, ohne sich die Hände mit einer Handvoll Wasser gewaschen zu haben, um so an der Überlieferung der Alten festzuhalten. 4 Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sie gewaschen zu haben, und vieles andere mehr gibt es, was zu halten sie übernommen haben: das Abwaschen von Bechern und Krügen und Kupfergeschirr. 5 Da fragen ihn die Pharisäer und Schriftgelehrten: Warum leben deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Alten, sondern essen ihr Brot mit unreinen Händen? 6 Er aber sagte zu ihnen: Wie zutreffend ist doch, was Jesaja geweissagt hat über euch Heuchler, wie geschrieben steht: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, ihr Herz aber hält sich fern von mir. 7 Nichtig ist, wie sie mich verehren; was sie an Lehren vortragen, sind Satzungen von Menschen.

8 Das Gebot Gottes lasst ihr außer Acht und haltet fest an der Überlieferung der Menschen. 

14 Und wieder rief er das Volk herbei und sagte zu ihnen: Hört mir alle zu und versteht! 15 Nichts, was von außen in den Menschen hineingeht, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das ist es, was den Menschen unrein macht. 

21 Denn aus dem Innern, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, 22 Ehebruch, Habgier, Bosheit, List, Ausschweifung, Missgunst, Lästerung, Hochmut, Unverstand. 23 All dies Böse kommt aus dem Innern heraus und macht den Menschen unrein.

Zürcher Bibel

 

 

Notizen

Werner Düringer kommt am 24. März 1936 hier in Fußach zur Welt. ... Gestern ist er in Höchst verabschiedet worden.

Im 10 Uhr Gottesdienst am nächsten Sonntag erinnern wir an Brundhilde Putz, sie ist am 5. September vor einem Jahr gestorben.

 

In dieser Woche am Donnerstag sind jene zum Taufgespräch freundlich eingeladen, die ihr Kind am nächsten Sonntag taufen lassen möchten: Donnerstag um 19 Uhr im Pastoralhaus.