Foto: See Genezareth im April 2019


18. Sonntag im Jahreskreis


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BIBELTEXTE

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aus dem Brief an die Gemeinden in Rom                                                                                                                                            8,5.37–39

35 Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis, Not oder Verfolgung? Hunger oder Blöße? Gefahr oder Schwert?  

37 Doch in all dem feiern wir den Sieg dank dem, der uns seine Liebe erwiesen hat. 

38 Denn ich bin mir gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten, 

39 weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf vermag uns zu scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

Zürcher Bibel

 

 

 

aus dem Evangelium nach Matthäus                                                                                                                                                     14,13–21

Die Speisung der fünftausend

13 Jesus, der davon gehört hatte, fuhr in einem Boot von dort weg und zog sich an einen einsamen Ort zurück, wo er für sich war. Als die Leute das erfuhren, folgten sie ihm zu Fuß aus den Städten. 

14 Als er ausstieg, sah er viel Volk versammelt. Da hatte er Mitleid mit ihnen, und er heilte die Kranken unter ihnen. 

15 Als es Abend wurde, traten seine Jünger zu ihm und sagten: Abgelegen ist der Ort und die Stunde vorgerückt. Schick die Leute in die Dörfer, damit sie sich etwas zu essen kaufen können! 

16 Jesus aber sagte zu ihnen: Sie brauchen nicht wegzugehen, gebt ihr ihnen zu essen! 

17 Sie aber sagten zu ihm: Wir haben hier nichts außer fünf Broten und zwei Fischen. 

18 Er sagte: Bringt sie zu mir! 

19 Und er befahl den Leuten, sich im Gras niederzulassen, nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern, und die Jünger gaben sie den Leuten. 

20 Und alle aßen und wurden satt. Und sie sammelten die übrig gebliebenen Brocken, zwölf Körbe voll. 

21 Es waren an die fünftausend Männer, die gegessen hatten, Frauen und Kinder nicht mitgezählt.

Zürcher Bibel

 

 

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SONNTAG, 2. August

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Römerbrief

Warum nur hat sich das Christentum so rasant ausbreiten können, warum haben so viele Frauen und Männer, Junge und Alte, unzählige Familien diesen Glauben angenommen? Im Römerbrief finden sich tatsächlich Antworten. Wenn zum Beispiel Paulus die fundamentale Überzeugung formuliert:

Weder Tod noch Leben …

vermag uns zu scheiden von der Liebe Gottes,

die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. Röm 8,39

Mögen noch so viele Mächtige die Welt regieren, mag noch so viel an Gewalt durchzuhalten sein, mag das Unverstehbare noch so überhand nehmen – die Liebe Gottes wird nicht kaputt, wird nicht verloren gehen: Nicht für die Einfachen, nicht für die Verschreckten, nicht für die Kleinen und auch nicht für die Großen. Diese so unmächtige Botschaft hat die innersten Winkel der Welt erreicht. Sie zeichnet die Attraktivität dieses Glaubens aus. Sie pulsiert heute noch durch alle Kontinente, durch alle Parteien und Schichten der Völker, durch unsere Familien. Und wenn Angst das Leben lähmt und wenn Krankheit das Miteinander zerstört – dass der Unsagbare den Menschen in seinen Höhen und auch in seinem Elend zuinnerst hält. Dieses innere Wissen gibt dem Christenglauben seine fundamentale Strahlkraft.

 

Matthäus

Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen! Mt 14,16

Sie hatten ja tatsächlich nicht viel: 5 Brote und 2 Fische. Und im Laufe der Geschichte haben Christengemeinden oft nicht viel mehr gehabt. Das Wenige aber haben sie geteilt in Dankbarkeit und im Vertrauen. Und so ist das Große möglich geworden. Verantwortliche aus unserer kleinen Christengemeinde nehmen sich diesen Satz in diesen Jahren des Umbruchs zu Herzen, am Donnerstag dieser vergangenen Woche ganz bewusst und gezielt: Wie gehen wir als Christengemeinde Fußach in die nächsten Jahre – welche Ziele sind uns wichtig – was möchten wir behalten, was ausbauen, was fehlt? Und weil bei uns ja auch viele Frauen und Männer von anderen Gemeinden mitfeiern und auch mitarbeiten, sind wir dankbar, so eine Erzählung aus dem Matthäusevangelium zu hören:

Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen! Mt 14,16

Wir werden sowohl inhaltlich als auch personell an diesem Auftrag von Jesus arbeiten. Wir werden mit den 5 Broten und 2 Fischen vertrauensvoll und zuversichtlich die so unterschiedlichen Bereiche von Christengemeinde, von Frauen und Männern, von jungen und alten Menschen zu nähren versuchen.

Sepp Franz

 

 

Seals on Wheels - Colin Cowles

(falls zur Auswahl: Im Browser anhören, ansonsten einfach den weißen Pfeil anklicken)

Flöte: Caroline Fort-Sohm

Klavier: Danaila Deleva

aufgenommen von Franz Fort in der Pfarrkirche Fußach am 28. Juni 2020 

 

 

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NOTIZEN

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Am Donnerstag um 10 Uhr wird der kleine Dominik aus Lana im Südtirol getauft.

Am Donnerstagabend um 19 Uhr Taufgespräch für jene, die ihr Kind nächstens taufen lassen möchten.

 

Am Samstag um 10 Uhr werden zwei Kinder getauft:

Paulina und Aaron aus Amras bei Innsbruck.

 

Ausnahmezustand nach wie vor.

 

Die Texte zum Sonntag liegen bei den Ausgängen auf. Wer mag, kann sie gerne mitnehmen.

 

Die Ausstellung 'mir wird so leicht‘ von Anna Rubin mit den Flüglern und Flüglerinnen soll gerade in dieser Zeit Hoffnung und Dankbarkeit in unseren Tag bringen.

 

Zum Kulturpunkt heute Abend um 19Uhr laden wir herzlich ein. Die Sängerin Veronika Morscher und die Gruppe O W L S  sind bei uns zu Gast. Wegen Corona sind wir in der Organisation auf persönliche Anmeldung angewiesen. So bitten wir, möglichst früh zu kommen, damit das auch gut erledigt werden kann.